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5 Comments

Laufräder fürs Grobe! Superstar TESLA und Spank Spike

Laufräder fürs Grobe! Superstar TESLA und Spank Spike

Anforderungen an den Laufradsatz:

Reifen:

2,2 – 2,4 Zoll (eventuell tubeless)

Einsatzgebiet:

150 mm Fully (15 mm/ X-12), ausgedehnte All Mountain/Endurotouren, S2 Trails, kleinere Sprünge, jedenfalls mit einigermaßen passender Landung, Drops max. 1,5 m, zügige Abfahrten aber kein Gemoshe durch Steinfelder, Fahrer 105 kg, Gepäck: ja

Prioritäten:

Der Laufradsatz soll sorglos sein und halten. Er soll genug Reserven haben, dass er auch nicht ganz saubere Sprünge und Drops bei dem Fahrergewicht übersteht. Die seitliche Steifigkeit muss für das Fahrergewicht ausreichend sein. Trotzdem soll er nicht zu viel wiegen.

Nabe soll schwarz oder grau sein, Felgen blau, Speichen sollen schwarz sein, Nippel schwarz.

Budget: gut und günstig, bis 400 €

Vorschlag:

Felgen:

In der engeren Auswahl standen Spank Subrosa Evo (24,4 mm Maulweite, 530 g, ca. 60 €) oder Spike Evo AL35 (29,5 mm Maulweite, 600 g ca. 70 €).
Die Entscheidung fiel letztlich auf die Spike, weil bei einem schweren Fahrer die unterstützende Wirkung einer breiten Felge für die Reifenkarkasse noch deutlicher spürbar ist als für einen leichten Fahrer und dem gleichen Reifen. Auch wenn die Subrosa sicher noch stabil genug gewesen wäre, schadet die höhere Stabilität der Spike jedenfalls nicht und erlaubt dadurch noch die Verwendung von dünnen Speichen. Mit der Spike werden die Laufräder etwas stabiler und steifer und die Reifen spürbar besser gestützt. Das Mehrgewicht von ca. 140 g am Laufradsatz merkt hingegen ein Fahrer mit 105 kg Eigengewicht beim Fahren ungefähr ganz genau gar nicht.

Speichen / Nippel:

Sapim Laser/D-Light belastungsgerecht, schwarz, 290 g, ca. 50 €

Sapim Polyax Alu, 20 g, 12 €

Naben:

Superstar Tesla ca. 514 g, 180 € – noch relativ neu auf dem Markt, ca. 1 Jahr, und ein Freilauf mit 60 Einrastpunkten und dazu recht wertig gemacht. Die Superstar Switch Evo würde ich für schwere Fahrer nur mit Stahlfreilauf empfehlen. Hope Pro 2 Evo liegt etwas über dem Budget, aber wäre auch gut geeignet.

Gesamtgewicht: 2028 g (gewogen)

Teilepreis: 382 €

 

 

 

Fazit:

Im Vergleich zu den von mir vorher gefahrenen Sun Ringlè Inferno 25 /Demon Laufradsatz merkt man ein deutliches Plus an Steifigkeit und Kurvenstabilität durch die breitere Felge. Und dabei spare ich sogar noch ein paar Gramm. Der Sound der Nabe ist typisch für die feine 60er Rasterung und kann am besten mit einem hochfrequenten Surren beschrieben werden. Im Vergleich dazu ist die Sun Ringlè Demon Nabe mit ihrem 36er Raster dumpfer aber auch lauter. Wer es  leise mag sollte sich hier eine andere Nabe suchen.

Comments

  1. Jan

    Servus, mich würde Dein Fazit nach langem Test interessieren. Hat der LRS gehalten, was DU DIr versprochen hast oder fährst Du jetzt nen anderen? Vielen Dank im Voraus für Dein Feedback und sportliche Grüße Jan

    • bike2do

      Ich fahre ihn mit Freude noch immer. Er musste schon einiges einstecken und läuft noch immer perfekt. Wenn es nach mir geht, brauche ich die nächsten Jahre keinen neuen. Ich muss aber dazu sagen, das wir den Freilauf schon zu Beginn etwas getuned haben: Federn der Sperrklinken aufgebogen für mehr Anpressdruck und neues Fett im Freilauf. Aber das geht schnell und unkompliziert.

    • Jan

      Super, danke Dir für Dein Feedback, dann wird´s wohl der LRS werden – erst mal für unterm Weihnachtsbaum und dann zum Rocken für die Saison 2015 🙂

  2. Anonymous

    Sehr schöner Bericht! Hast du den LRS dann bauen lassen oder selbst gemacht? V.a. Zeit/Kostenaufwand dafür würde mich interessieren.

    • C.Marx

      Ich habe den Satz von einem guten Freund bauen lassen. Das auswählen der Bauteile hat paar Abende gedauert. Der Bau ca. ein Wochenende. Neben den Materialkosten kamen noch ca. 50€ Montagekosten. Hat sich gelohnt!

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